Der SC Einrich trauert um sein Vereinsmitglied

Rainer Hollricher

 

* 19. Dezember 1947             17. Mai 2009

 

Rainer Hollricher war vom15.12.1989 bis 22.11.1991 Turnierleiter und vom 22.11.1991 bis 26.01.2006, 2.Vorsitzender unseres Vereins. Für seine Verdienste um den Schachclub Einrich wurde er mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Rainer war bis zuletzt aktiver Schachspieler, er wurde 2008 Seniorenvereinsmeister unseres Clubs und gewann mit seinen Mannschaftskameraden insgesamt drei Mannschaftsmeistertitel. Mit Ihm verlieren wir einen guten Schachfreund. 

Wir trauern mit seinen Angehörigen und werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Niko Zorn, Vorsitzender

 


 

Wolfgang Plondke 

 * 2. Mai 1940     im November 2008 

 Als am 12. Juli 1978 der Schachclub Nastätten gegründet wurde, gehörte der Verstorbene zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. In den folgenden Jahrzehnten wirkte er unermüdlich als Geschäftsführer und Vorsitzender sowie als Trainer und Begleiter ganzer Generationen von Jugendlichen. Diese Aufgabe war ihm besonders wichtig, konnte er hier doch auch pädagogische Aspekte in die Zusammenarbeit mit einfließen lassen, was ihm als Lehrer ein besonderes Anliegen war. Der SC Nastätten dankte es ihm neben vielen anderen Ehrungen mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

 Trotz dieses ohnehin schon gewaltigen Arbeitspensums für seinen Verein sorgte Wolfgang Plondke aber auch nach außen hin dafür, dass sein SC Nastätten  im Schachbezirk Rhein-Nahe immer gut repräsentiert war. So organisierte er zwischen 1986 und 1999 nicht weniger als sechs Mal die Bezirkseinzelmeisterschaft, ausgetragen im Bürgerhaus Nastätten. Und unser Bezirk war fünf Mal dort zu Gast, wenn zu einer Mitgliederversammlung eingeladen wurde. 1991 übernahm Wolfgang Plondke für zwei Jahre die Passbearbeitung unseres Bezirkes und in schwerer Zeit im Jahre 2003 ließ er sich zum Bezirksspielleiter wählen. Leider stellte sich schon ein Jahr später heraus, dass sein Gesundheitszustand diese Tätigkeit nicht länger zuließ, was dann zu seinem Rücktritt führte.

 Der große Einsatz, den Wolfgang Plondke nicht nur für den SC Nastätten, sondern auch für den SBRN leistete, wurde mit zwei Ehrungen gewürdigt. Auf der MV am 18. Juli 1992 in Boppard wurde ihm die Ehrennadel in Silber und am 11. Juli 1998 in Nastätten die Ehrennadel in Gold verliehen.

 Mögen alle diese Aufzählungen vergänglich sein, bleiben werden die Erinnerungen an einen Menschen, der im Leben immer offen, ehrlich und aufrecht war. Für mich ist er über einen Zeitraum von einem  Vierteljahrhundert der erste Ansprechpartner gewesen, wenn es um die Belange seines Vereines ging. Wolfgang Plondke ist uns vorausgegangen, nicht nur die Verantwortlichen unseres Bezirkes, sondern alle, die ihn gekannt und erlebt haben, werden sich seiner mit großer Dankbarkeit erinnern.  

                                                                                                   Michael Sefeloge

 

 

                             


  Der Schachverein Güls 1956 e

Der Schachverein Güls 1956 e.V. trauert um seinen

Ehrenvorsitzenden Herbert Kühn

 

* 21. Dezember 1925    5. Dezember 2008

 

Herbert Kühn, 1925 in Landsberg a.d. Warthe geboren, seit 1954 wohnhaft in Koblenz-Güls, war seit 1956 Mitglied des Schachverein Güls 1956 e.V. Dem Verein trat er unmittelbar nach der Gründung bei. Ab 1981 war Herbert Kühn bis 2006 25 Jahre Vorsitzender des Vereins. Dass Schach auf Vereinsebene auch heute noch in Güls präsent ist, ist der Verdienst von Herbert Kühn. Für sein Engagement für den Schachverein Güls wurde Herbert Kühn 2006 zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.

 

Herbert Kühn, der das Schachspielen in der Gefangenschaft von einem bulgarischen Mitgefangenen erlernte,  war bis zuletzt einer der aktivsten und erfolgreichsten Mitglieder und Spieler des Vereins. Herbert Kühn war vielfacher Vereins- und Vereinspokalmeister. Er starb nach langer Krankheit kurz vor seinem 83. Geburtstag.

 

Seit 1990 war Herbert Kühn Träger der Ehrennadel in Gold des Schachbezirk Rhein-Nahe. Die Auszeichnung wurde  ihm am 11.08.1990 auf der Mitliederversammlung in Nastätten verliehen.  Im Dezember 2003 wurde Herbert Kühn, der neben seinen Ambitionen im Schachsport auch 35 Jahre Landesvorsitzender des Deutschen Siedlerbundes war, vom damaligen Bundespräsidenten, Johannes Rau, für seine besonderen Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

 

Für den Schachverein Güls 1956 e.V. und seine Mitglieder bedeutet der Tod von Herbert Kühn ein schwerer Verlust. Herbert Kühn hinterlässt eine große Lücke und wird allen Vereinsmitgliedern mit großem Dank in bester Erinnerung bleiben.